Online Shop und Information - Kostenfreier Versand ab 69 EUR

Hormonberatung

Vor 17 Jahren kam ein Arzt zu mir. Er war ausgebildeter Hormontherapeut und bat mich damals um Zusammenarbeit. Er suchte eine Apotheke, die ihm individuelle Rezepturen mit körperidenten Hormonen für seine Patienten anfertigen konnte. 

Das Thema war für mich als Pharmazeut sehr spannend und darum habe ich mich seither auch intensiv mit der Endokrinologie beschäftigt. Ich habe die Fachliteratur studiert und regelmäßig an Fortbildungen teilgenommen. Z. B. bei Prof. Dr. Huber in Wien - eine Koryphäe auf diesem Gebiet.

In den vielen Jahren hat sich das Netzwerk aus Ärzten und Apothekern natürlich erweitert. Wir haben inzwischen wertvolle Erfahrungen gesammelt und bereits tausende Therapieverläufe beobachten und dokumentieren dürfen. 

Mit der Zeit hatte sich das herumgesprochen und darum kommen häufig Patienten mit Fragen zum Thema Hormone zu uns. Mittlerweile gibt es Gott sei Dank mehrere Ärzte, die das Thema aufgegriffen haben. Das ist sicher ein Schritt in die richtige Richtung. Viele Menschen – Frauen und Männer – waren dem hormonellen Wirbelsturm, der sie häufig ab der Lebensmitte erwischt, früher eher hilflos ausgeliefert. 

Fragen zu Beratung und Diagnose

In dem Fall habt Ihr anhand der Nachfrage festgestellt, daß der Bedarf an guter Beratung bei endokrinologischen Beschwerden hoch ist. Wie seid Ihr auf körperidente Hormone gekommen?

Ja, der Bedarf und die Nachfrage in Sachen Hormonberatung hat wirklich stark zugenommen. 

Zur Frage, wie man auf körperidente Hormone kommt muss man vielleicht zunächst erklären, was das überhaupt bedeutet: Körperidente Hormone sind von ihrer Struktur her genau so aufgebaut, wie sie der Körper selber herstellen würde. Nur ist es halt oft so, dass der Körper das aus verschiedenen Gründen – das Alter kann ein Grund sein – nicht mehr tut und so eine Dysbalance entsteht, der man entgegenwirken kann. Entweder, indem man die körpereigene Produktion wieder anregt – oder, wenn das nicht funktioniert durch Substitution. 

Zur Frage, warum es so wichtig ist, dass im Falle der Substitution diese Hormone idealerweise körperident sein sollten: Weil der Körper natürlich bei körperidenten Substanzen am besten weiß, wie er sie verstoffwechselt – also um- und abbauen muss, damit sie wirken und keinen Schaden anrichten. Synthetische Hormone haben ein abweichendes Wirkprofil.  

Gibt es neben körperidenten Hormonen auch natürliche Alternativen zur Hormonregulation?

Je nach Ursache für eine hormonelle Dysbalance ist es auf jeden Fall einen Versuch wert, die körpereigene Produktion wieder zu beleben.

Es ist bemerkenswert, wie hoch die Fähigkeit zur Selbstregulation ist, wenn das System den richtigen Kick aus Vitalstoffen bekommt wie zum Beispiel Mönchspfeffer, Kelpalge, Ginseng oder bestimmten Heilpilzen – nur um hier einige zu nennen. Das haben wir in der Vergangenheit oft beobachten dürfen. 

Fragen zur Hormondiagnostik

Wenn eine Frau das Gefühl hat, in der Menopause zu sein, welchen Arzt sollte sie dann aufsuchen? Und welche Hormone sollten vom Arzt bestimmt werden, um diese Diagnose zu bestätigen?

Grundsätzlich braucht es einen Arzt, der sich dem Thema verständnisvoll annimmt. Die wichtigsten Hormone, die für ein Beratungsgespräch in Sachen Hormone vom Arzt abgenommen werden sollten sind:

  • Schilddrüse: TSH, T3, T4
  • Sexualhormone: Estradiol, Progesteron, Testosteron
  • Nebennierenhormon: DHEA

Diese sind für ein erstes Beratungsgespräch mindestens erforderlich.

Wie werden Hormone am besten gemessen?

Hormone können im Blutserum, im Speichel und im Urin gemessen werden. Jedes Messverfahren beeinflusst das Ergebnis und lässt unterschiedliche Schlüsse zu. Im Speichel misst man die freien, ungebundenen Hormone, die zum Zeitpunkt der Entnahme aktiv sind.

Im Serum werden zusätzlich die an Proteine gebundenen Hormone mit gemessen – quasi das im Körper vorhandene Depot. Im Urin findet man noch zusätzlich die verstoffwechselten Hormone. Daraus kann man Schlüsse ziehen, wie der Körper die vorhandenen Hormone um- und abbaut. Dieser Prozess kann nämlich nach Alter und Genotyp, von Person zu Person also, sehr unterschiedlich sein. 

Woher kommt der Trend, Hormone im Speichel zu messen?

Die Speichelmessung ist eine einfache Messmethode, für die eben kein Blut abgenommen werden muss. Blutabnahmen sind in Österreich ja schon sehr reglementiert und dürfen nur von Fachpersonal durchgeführt werden. Speicheltests hingegen kann der Patienten leicht selber machen. 

Diese Methode ist jedoch nicht ganz unumstritten, weil sie z. B. keine Aussage über das Depot an Hormonen im Körper trifft, sondern lediglich abbildet, welche Hormone gerade aktiv sind. Die Tests müssen jedenfalls mit Sorgfalt ausgeführt sein, damit das Ergebnis nicht verfälscht ist und sie werden anschließend von einem Labor ausgewertet. 

Symptome und Beschwerden

Wie unterscheiden sich die hormonellen Dysbalancen in den Symptomen von einem Problem mit der Schilddrüse? Sind die nicht oft sehr ähnlich?

Das stimmt. Die Symptome sind oft ähnlich. Darum ist es ja wichtig, dass man untersucht, aus welcher Ecke die Ursache kommt und sowohl die Sexualhormone als auch die Schilddrüsenhormone abklärt werden. 

Was sind die häufigsten unangenehmen Symptome, die Frauen in der Menopause oder bei hormonellen Dysbalancen verspüren?

Allgemeiner körperlicher und geistige Leistungsabfall, Bluthochdruck, Hitzewallungen, unerklärliche Schmerzen im Bereich der Muskulatur und den Gelenken. Gewichtszunahme, Schlafstörungen, Trockenheit von Haut und Schleimhäuten, Haarausfall, Osteoporose, Stimmungsschwankungen oder Angstzustände, verminderte Libido, Brustspannungen, Blähungen, Konzentrationsstörung, Blasenschwäche, Körpergeruch, Wassereinlagerung sind einige Symptome, um an dieser Stelle nur die wichtigsten zu nennen.

Sind nur Frauen von hormonellen Dysbalancen betroffen oder trifft es auch Männer? Wie zeigen sich Symptome bei ihnen?

Männer sind natürlich auch in gewisser Weise hormongesteuert. Die Verhältnisse sind nur andere. Bei Männern zeigen sich die Symptome auch nicht immer so dramatisch und meist schleichender, aber sie sind ähnlich. Vor allem, wenn es um den Leistungsabfall, Verlust von Muskelmasse oder auch die Libido geht. 

Die wichtigsten Hormone

Progesteron: Wann und wofür braucht die Frau am meisten Progesteron? Wie wird es gebildet?

Progesteron Rezeptoren befinden sich im ganzen Körper. Dieses Hormon ist sowohl für das Nervensystem, als auch für den Wasserhaushalt sowie für die Stabilität kollagener Strukturen verantwortlich. Es ist am Aufbau der Gebärmutterschleimhaut beteiligt (damit sich eine Eizelle überhaupt einnisten kann) und in der Schwangerschaft für den Erhalt der Schwangerschaft essentiell notwendig.

Der Progesteronspiegel einer Frau in der Schwangerschaft ist daher auch um ein Vielfaches höher als im normalen Zyklus (im 3. Teil einer Schwangerschaft ist der Progesteronwert mit 130 – 260 ng/ml um mehr als das Zehnfache erhöht). Ein niedriger Progesteronspiegel kann das Risiko für Fehlgeburten erhöhen. 

In Zusammenarbeit mit anderen Hormonen und Vitaminen ist Progesteron auch für die Knochenstabilität wichtig. Progesteron und seine Metaboliten (vom Körper verstoffwechseltes Progesteron) haben einen Einfluss auf die Schmerzerfassung und das entspannende Nervensystem. 

Progesteron wird aus dem Grundbaustein Cholesterin über die Zwischenstufe Pregnenolon gebildet. Für den Umbau sind verschiedene funktionsfähige Enzyme verantwortlich. Das Thema ist sehr umfangreich, aber dies sind mal die Grundfunktionen. 

Wie sieht es mit dem Progesteron beim Mann aus?

Progesteron ist auch im männlichen Körper wichtig. Es dienst als Vorstufe für Testosteron und reguliert das hormonelle Gleichgewicht. Auch beim Mann hat eine hormonelle Dysbalance Auswirkungen auf das Nervensystem, die Schlafqualität und die Leistungsfähigkeit im allgemeinen. 

Halten wir fest: Progesteron spielt für viele Funktionen im Körper eine große Rolle. Gibt es da noch andere wichtige Mitspieler?

Richtig, im Zusammenspiel mit dem Progesteron haben auch andere Hormone eine wichtige Aufgabe. Alle hier aufzuzählen wäre zuviel. Die wichtigsten sind: Östradiol, Testosteron, Kortisol und DHEA. 

Als Östrogene werden die weiblichen Hormone bezeichnet. Wann und wofür braucht die Frau am meisten Östrogene. Was sind so die wichtigsten Dinge, die man über Östrogene wissen sollte?

Östrogen ist nur der Überbegriff für eine Gruppe. Zu den wichtigsten 3 Östrogenen gehört: Östradiol, Östriol und Östron. Sie werden über eine Kaskade in den Eierstöcken produziert bzw. beim Mann in den Hoden. Männer produzieren nämlich auch geringe Mengen an Östrogen. 

Östrogene sind zunächst mal wichtig für eine gesunde Entwicklung weiblicher Geschlechtsorgane und die Fruchtbarkeit. Diese Reise beginnt also schon im Mutterleib und letztlich wird dann der Eisprung auch durch einen Östradiolschub ausgelöst. Öströgene bestimmen den weiblichen Zyklus und haben großen Einfluss auf die Knochengesundheit, den Fettstoffwechsel, auf Haut- und Schleimhäute, aber auch auf die Gehirnleistung und die Stimmung. 

Ein Mangel an Östrogenen kann also Unfruchtbarkeit zur Folge haben oder Zyklusstörungen, Hitzewallungen, Scheidentrockenheit, Osteoporose und vieles mehr. 

Ein Zuviel an Östrogenen – die sogenannte Östrogendominanz hingegen kann zu Problemen führen wie Wassereinlagerungen, Brustspannen, Gewichtszunahme und vieles mehr. 

Wichtig ist, dass die Balance zwischen Progesteron und Östrogenen stimmen muss. Im reiferen Alter wird das immer problematischer, weil die Produktion von Progesteron zuerst nachlässt. Wenn sich dann eine Östrogendominanz zeigt, kommst es zu diesen typischen Wechseljahresbeschwerden. 

Cholesterin wurde oft verteufelt. Stimmt das also nicht, weil es ja so ein wichtiger Baustein für Hormone ist?

Cholesterin ist im Grunde ein wesentlicher Zellbaustein und Vorläufer für Hormone. Auch Vitamin D 3 wird aus Cholesterin gemacht. Problematisch ist es nur, wenn sich Cholesterin in den Gefäßen ablagert und somit das Risiko für Herz-Kreislauf Erkrankungen erhöht. 

Bildet der Mann eigentlich auch Östrogen? Kann ein Überschuss entstehen und wie kann dieser festgestellt werden?

Ja, auch Männer produzieren in den Hoden geringe Mengen an Östrogen, die im Zusammenspiel mit Testosteron für die Libido und Spermienreifung sorgen.

Wenn zuviel Östrogen im männlichen Körper zirkuliert, dann kann das durchaus dazu führen, dass die Prostata sich vergrößert und die Fett-Muskelmasse sich zugunsten von Fettmasse z. B. bei der Brust verändert. 

Testosteron ist ja eigentlich das typisch männliche Hormon. Es wird aber auch von Frauen produziert. Was macht das Testorsteron mit der Frau und wo wird es im Körper gebildet?

Die Frau benötigt Testosteron für die Bildung von Muskelmasse, sowie für ihre Libido. Testosteron wirkt aber z.B. auch am Auge auf die Produktion von Tränenflüssigkeit uvm.

Es wird über den gleichen Stoffwechselweg wie Östradiol gebildet, kann bei der Frau aber auch aus dem Nebennierenhormon DHEA erzeugt werden.

Zuviel Testosteron bei einer Frau führt zu Haarausfall am Kopf – unerwünscht hoher Körperbehaarung und im schlimmsten Fall zum PCO Syndrom oder Veränderung der Geschlechtsorgane. Es findet quasi eine Vermännlichung statt. 

Kann Testosteron bei Männern auch ein Thema werden? Kann es mal zu viel oder zu wenig sein?

Auch bei Männern kann der Testosteronspiegel zu hoch oder zu niedrig sein. Zuviel des Guten führt zu eher agressivem Verhalten, Haarausfall oder Akne.

Zuwenig führt zu Verlust an Energie, Muskelkraft und gerne auch zu depressiven Verstimmungen oder Veränderungen im Zuckerstoffwechsel. 

DHEA: Wann und wofür ist DHEA da? Wie wird es im Körper gebildet?

DHEA hat an sich bereits eine vielfältige Wirkung. Es dient dem Körper aber auch als Vorstufe für die Bildung Testosteron und Östradiol.

Ein normaler DHEA Spiegel trägt auf jeden Fall zu einer guten Lebensqualität und psychischer Stabilität bei. Die positiven Wirkungen sind z. B: 

  • Es kann den altersbedingen Abbau vom Kollagen verlangsamen und somit die Haut länger elastisch halten
  • Es kann die Libido und die Sexualfunktionen unterstützen
  • Das Immunsystem stärken und die Gedächtnisleistung heben
  • Den Fettabbau fördern und auch das Herz-Kreislaufsystem unterstützen


Ein Mangel an DHEA hat sicher einen großen Einfluss auf die Gesundheit bei Frauen und Männern. Es wird von beiden Geschlechtern in der Nebenniere aus Cholesterin über Pregnenolon und 17 Hydroxy-Pregnenolon gebildet.

Körperidente Hormone

Schon viele Jahre plädiert Ihr für körperidente Hormone. Was ist das eigentlich und wie unterscheidet es sich von üblichen Therapien?

Körperidente Hormone sind von ihrer Struktur her genau so aufgebaut, wie sie der Körper selber herstellen würde. Die Struktur ist dem Körper also von Natur aus bekannt und das führt dann auch dazu, dass er sie genau so verstoffwechselt wie Hormone, die er selber produziert hat. So kann man davon ausgehen, dass man mit dieser Form der Hormonersatztherapie eher keinen Schaden anrichten kann. 

Synthetische Hormone hingegen haben ein abweichendes Wirkprofil. Das kann im Fall von Verhütungsmitteln gewünscht sein – indem man dem Körper quasi über ein Depotöstrogen eine Schwangerschaft vorgaukelt. Oder mit künstlichen Gestagenen, die verhindern, dass sich eine Eizelle einnisten kann. Aber das ist auch ein künstlicher Eingriff in das Fortpflanzungssystem, der über lange Zeit auch Risiken mit sich bringt – wie z. Beispiel erhöhte Thrombosegefahr. 

Kann ein körperidentes Produkt aus dem Labor kommen und wird es dann vom Körper gut aufgenommen und verstoffwechselt?

Ja, labortechnisch ist es möglich, die Hormone, die der Körper produziert mit genau derselben molekularen Struktur nachzubauen. Und in der Folge werden sie auch so vom Körper verstoffwechselt. 

Sie werden grundsätzlich aus biologischen Vorstufen wie dem Diosgenin (z.B. enthalten in der Yamswurzel) im Labor zu den eigentlichen Hormonen umgewandelt.

Ob die Aufnahme – also über Kapseln, Cremes, Tropfen oder Vaginalzäpfchen – funktioniert, also ob die Hormonersatztherapie auch den gewünschten Effekt auf die Spiegel hat, das ist von Mensch zu Mensch sehr individuell und muss unbedingt in regelmässigen Abständen kontrolliert werden – nicht zuletzt um eine Überdosierung zu vermeiden. 

Therapie und Anwendung

Wie oft muss nachgemessen bzw. kontrolliert werden, wenn ich eine Therapie mit körperidenten Hormonen gestartet habe?

Grundsätzlich entscheidet darüber der Therapeut!

Aber wie gesagt - ob die Aufnahme – oral, transdermal oder per Zäpfchen – den gewünschten Effekt hat, das sollte wirklich in regelmässigen Abständen – kontrolliert werden.

Zu Beginn der Therapie, also bis das gewünschte Ergebnis eingetreten ist, in kürzeren Abständen (etwa nach 3 - 6 Monaten). Bei gesichertem Verlauf, als Empfehlung zumindest einmal pro Jahr, damit die Sicherheit für den Patienten gewährleistet ist.

Hormontherapien gibt es in oraler Anwendung, als Creme und als Zäpfchen. Warum ist das so?

Je nach Art der Anwendung haben die verwendeten Hormone teilweise unterschiedliche Wirkungen. Dies ist bedingt durch Stoffwechselprozesse, welche das verabreichte Hormon in andere Wirksubstanzen umwandeln können.

So hat z.B. oral angewandtes Progesteron eine schlaffördernde Wirkung. Vaginal angewendetes Progesteron nicht. Manche Diagnosen erfordern dringend eine vaginale Anwendung, um Schäden und Risiken zu vermeiden – wie z. B. ein PCO Syndrom. Andere Diagnosen wiederum erfordern die orale oder transdermale Anwendung, also über die Haut. 

Muss die Therapie ein Leben lang verfolgt werden oder kann der Körper nach einer Zeit die Hormonproduktion selbst gewährleisten? (Klingt mühsam und teuer…)

Es liegt in der Natur der Sache: Wenn der Körper Hormone nicht mehr produziert und ein Patient entscheidet, diese dann zu ersetzten, dann hat man den positive Effekt natürlich auch nur Solange, wie der Ersatz zugeführt wird. 

Alle paar Jahre sollte man natürlich die Therapie in jedem Fall reflektieren und sich fragen, ob sie noch den gewünschten Erfolg bringt oder die Lebesnssituation sich so geändert hat, dass man z. B. beruflich nicht mehr so unter Leistungsdruck steht.  

Was bedeutet liposomal?

Hier wird ein Wirkstoff in mikronisierten Fettkapseln, welche einen Durchmesser im Nanometerbereich haben, transdermal verabreicht.

Rechtliche und finanzielle Aspekte

Zahlt die Krankenkasse eine Therapie mit Hormonen, wenn der Arzt sie verschreibt?

Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen derzeit Zubereitungen mit Estradiol, Estriol, Progesteron und Testosteron. Andere Hormone wie z. B. DHEA werden aktuell nur übernommen, wenn eine chefärztliche Genehmigung vorliegt. Vielleicht ändert sich das ja einmal, wenn das System die Vorteile erkennt und auch mehr Studien dazu vorliegen. 

Ist eine Hormontherapie rezeptpflichtig?

Auch bioidente Hormone sind rezeptpflichtig, da sie unbedingt einer ärztlichen Überwachung bedürfen und es auch Ausschlussgründe für eine Therapie gibt, die z.B. durch familiäre (genetische) Risiken bedingt sind.

Warum dürfen Hormonpräparate in Österreich nicht per Post zugeschickt werden?

In Österreich dürfen laut Gesetzgeber keine rezeptpflichtigen Arzneimittel durch Apotheken verschickt werden. Das ist wahrscheinlich zum Schutz des Patienten und damit die Lagerbedingungen hinsichtlich Temperatur und Verpackung eingehalten sind.Aber so genau verstehen wir das auch nicht, denn die Online Apotheken mit Sitz in aller Herren Länder werden da ja überhaupt nicht kontrolliert. 

Risiken und Nebenwirkungen

Welches sind mögliche Risiken bei der Therapie mit bzw. Einnahme von Körperidenten Hormonen?

Es besteht auch für bioidente Hormone ein möglicherweise erhöhtes Risiko für Thrombosen, hormonabhängige Tumore, Blutdruckveränderung, Embolien, Herz Kreislauf und Lebererkrankungen, Müdigkeit etc. Vor allem bei falscher Dosierung oder Anwendung. 

Daher sollte sie nur von speziell ausgebildeten Ärzten durchgeführt werden.

Was ist das Anti-Müller-Hormon?

Das Anti-Müller Hormon wird in den Eierstöcken gebildet und spielt bei der Entwicklung des Embryos eine Rolle. Im Blutserum einer erwachsenen Frau lässt sich aus der Messung ablesen, ob sie noch über genügend Eizellen für eine Schwangerschaft verfügt.

Die Menge an Eizellen ist bereits bei der Geburt festgelegt. Davon wird quasi im Leben einer Frau mit jedem Zyklus eine gewisse Anzahl „abgebucht“. 

Die Inhalte dieses Beitrags ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung. Details finden Sie in unserem Disclaimer.