Unsere Haut ist eines der funktionell vielfältigsten Organe unseres Körpers. Sie erfüllt eine Barrierefunktion und schützt uns nicht nur vor Umwelteinflüssen wie UV-Strahlung, sondern auch Bakterien und Viren. Sie nimmt Sinnesreize wahr, reguliert die Körpertemperatur, scheidet Stoffwechselprodukte aus und gestaltet unser äußeres Erscheinungsbild.
Aufbau der Haut
Unsere Haut ist nur 1-2mm dick, sie ist aber dennoch das größte und schwerste Organ des Körpers. In der Haut ist ein dichtes Netz an Blutgefäßen, Nerven und Drüsen verborgen.
Die Haut besteht aus der Oberhaut (Epidermis), der Lederhaut (Dermis) und der Unterhaut (Subkutis).
Die Oberhaut ist die äußere Schutzschicht, die die farbstoffbildenen Melanozyten enthält. Die Lederhaut besteht aus Elastin- und Kollagenfasern und enthält Blutgefäße, Drüsen, Haarwurzeln, Rezeptoren und Nerven. Sie versorgt die Oberhaut mit Nährstoffen.
Die Unterhaut besteht aus Binde- und Fettgewebe, ist wichtig für die Wärmeregulation und dämpft Stöße ab.
Die Haut hat einen sehr hohen Nährstoffbedarf und Hautprobleme sind oft erste Anzeichen eines Nährstoffmangels. Nach außen wird die Haut durch die Absonderung der sogenannten Hautfette geschützt und geschmeidig gehalten.
Ekzeme der Haut
Ekzeme zeichnen sich durch einen starken Juckreiz, verbunden mit Rötungen, Abschuppungen, Bläschen und Krustenbildung aus.
Ursachen
Atopisches Ekzem (Neurodermitis): Diese Ekzemform ist die häufigste chronische Hauterkrankung. Die Ursachen dafür sind nur teilweise bekannt, erbliche Veranlagung scheint etwas damit zu tun zu haben, sowie Auslöser wie Stress, ein geschwächtes Immunsystem, Unverträglichkeiten, Darmmilieustörungen und eine ungesunde Ernährung.
Seborrhoisches Ekzem: Dabei entstehen gelblich-fettige Schuppen auf der geröteten Haut, meist am Haaransatz. Neben einem geschwächten Immunsystem sind vor allem Hefepilze dafür verantwortlich.
Kontaktekzem: Diese Ekzemform entsteht durch Kontakt der Haut mit Stoffen wie Metallen (Nickel) oder Duftstoffen oder mit Einflüssen wie der UV-Strahlung.
Neurodermitis
Die Neurodermitis tritt meist schon im Kindesalter auf und verläuft in Schüben. Durch das starke Jucken der betroffenen Hautpartien kommt es durch Aufkratzen zu Verkrustungen, die sich immer wieder infizieren.
Die bereits erwähnten zahlreichen Triggerfaktoren sollten nach Möglichkeit bereits bei Kinderwunsch, während der Schwangerschaft und im Kindesalter gemieden werden.
Zusätzlich sollte auf eine ausgewogene Darmflora und eine ausreichend hohe Zufuhr an Omega-3-Fettsäuren geachtet werden.
Für Neurodermitis Patienten gibt es keine einheitlichen Ernährungsempfehlungen, da sehr individuelle Unverträglichkeiten und Cofaktoren zum Geschehen beitragen.
Neben den Omega-3-Fettsäuren gilt aber generell, dass der Vitamin D Spiegel ausreichend hoch sein sollte, um das Immunsystem zu stärken und die Toleranz gegen Allergene zu steigern.
Ebenso wichtig ist ein ausreichend hoher Spiegel an Selen, Magnesium, Calcium sowie Vitamin C und Zink, die immunregulierend wirken und den Histaminspiegel senken.
B-Vitamine sind nicht nur entscheidend für die Gesundheit der Haut, Vitamin B5 baut zudem die Darmschleimhaut auf. Ausreichend B-Vitamine sind also genauso essentiell bei Neurodermitis.
Kontaktekzem
Bei einem Kontaktekzem gilt es, die auslösenden Faktoren ausfindig zu machen und zu meiden, sei das jetzt Nickel in Ohrringen oder ein Duftstoff im neuen Waschmittel.
Die UV-Strahlung sollte sowieso mit einem Sonnenschutz in Schach gehalten werden. Zu beachten ist, dass es Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel gibt, die die Empfindlichkeit diesen Strahlen gegenüber erhöhen, wie zum Beispiel das Johanniskraut.
Empfehlungen aus unserem Sortiment:
- B-Komplex
- Schwarzkümmelölkapseln
- Krillöl / Leinöl
- Vitamin D3 plus
- Zink
- Vitamin C plus
- Mandelöl
Empfehlung bei Neurodermitis:
- Krillöl / Leinöl mit Zink und B-Komplex über 8 Wochen