Unsere Haut ist eines der funktionell vielfältigsten Organe unseres Körpers. Sie erfüllt eine Barrierefunktion und schützt uns nicht nur vor Umwelteinflüssen wie UV-Strahlung, sondern auch Bakterien und Viren. Sie nimmt Sinnesreize wahr, reguliert die Körpertemperatur, scheidet Stoffwechselprodukte aus und gestaltet unser äußeres Erscheinungsbild.
Aufbau der Haut
Unsere Haut ist nur 1-2mm dick, sie ist aber dennoch das größte und schwerste Organ des Körpers. In der Haut ist ein dichtes Netz an Blutgefäßen, Nerven und Drüsen verborgen.
Die Haut besteht aus der Oberhaut (Epidermis), der Lederhaut (Dermis) und der Unterhaut (Subkutis).
Die Oberhaut ist die äußere Schutzschicht, die die farbstoffbildenen Melanozyten enthält. Die Lederhaut besteht aus Elastin- und Kollagenfasern und enthält Blutgefäße, Drüsen, Haarwurzeln, Rezeptoren und Nerven. Sie versorgt die Oberhaut mit Nährstoffen.
Die Unterhaut besteht aus Binde- und Fettgewebe, ist wichtig für die Wärmeregulation und dämpft Stöße ab.
Die Haut hat einen sehr hohen Nährstoffbedarf und Hautprobleme sind oft erste Anzeichen eines Nährstoffmangels. Nach außen wird die Haut durch die Absonderung der sogenannten Hautfette geschützt und geschmeidig gehalten.
Trockenheit der Haut
Verliert die Haut zu viel Feuchtigkeit, was besonders in der kalten Jahreszeit durch die geringe Luftfeuchtigkeit ein Problem ist, wird sie trocken.
Dagegen enthält sie Fette an der Oberhaut, die Feuchtigkeit halten und sie geschmeidig bleiben lassen. Diese werden durch unsere Nährstoffaufnahme beeinflusst. So sind ungesättigte Fettsäuren besonders wichtig für die Haut.
Ebenfalls wichtig für das Hautbild sind Zink, Vitamin B6 und Magnesium, die dafür sorgen, dass die für die Haut essentiellen Fette wie Linolsäure in die gamma-Linolensäure umgebaut werden (haben kein Produkt mit gamma-Linolensäure?). Zusätzlich sollte der Spiegel an Antioxidantien wie Vitamin E unbedingt hoch genug sein, um die Fettsäuren auf der Haut zu schützen.
Wichtige Fette können der Haut auch von außen über diverse Lotionen und Öle zugeführt werden.
Generell ist zu beachten, dass der Säureschutzmantel der Haut mit den Hautfetten nicht zu sehr beansprucht werden sollte. Das passiert zum Beispiel bei übertriebener Hautpflege mit Hautreinigungsmitteln, deren pH nicht dem leicht sauren der Haut entspricht. Ein Beispiel dafür sind Kernseifen, die stark basisch sind und damit dem Säuremantel der Haut nichts Gutes tun.
Ebenso stört der übermäßige Konsum von raffinierten Kohlenhydraten wie Zucker oder Weißbrot den Fettsäurestoffwechsel der Haut.
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